27.08.2016

MENÜ FEHLPLANUNG...

Brot, Tomaten-Tarte, Auberginen-Auflauf und Grissini, sie alle müssen, um gar zu werden, in den Backofen. Leider wurde mir dieses Detail erst gestern im Verlaufe der Vorbereitungen klar. Das Menü stand schon länger, alles war eingekauft, es gab also kein zurück mehr. Wer konnte auch ahnen, dass wir Ende August solch heftig hohe Temperaturen haben würden. 
Und so verbrachten wir unseren Tag neben einem dauer beschäftigten Backofen und tranken literweise kaltes Wasser. In Zukunft gibt es bei uns im Sommer nur noch kalte Küche ;-).













23.08.2016

FREITAG IST GÄSTETISCH...

Endlich mal wieder! 
Wir machen uns ja eher rar dieses Jahr. Nun freuen wir uns aber sehr, endlich mal wieder in die Pfannen zu hauen. 
Für unsere Gästeschar kochen wir:


Salat an feiner Kräutersauce 
dazu Avocado mit zweierlei Tomaten im Gläsli

Süsskartoffel-Crème mit Gemüsechips

Kleine Tomatentarte auf Ratatouille mit Zucchetti-Involtini

Auberginen-Auflauf auf 
mit Mascarpone & Geisskäse gefülltem Ravioli

Panna Cotta mit Johannisbeer-Coulis


Wenn ihr jetzt spontan Lust auf unser Menü bekommen solltet, es hat noch ein paar Plätze frei. Das Menü kostet Fr. 65.- exkl. Getränke. Die Bar ist ab 18.30 geöffnet und wir fangen 19.15 mit dem Essen an. Wir freuen uns!







18.08.2016

DEMNÄCHST IN RAGAZ...

Seit ein paar Wochen treffe ich mich regelmässig, meist über Mittag, mit Sabine vom Buch Laden in Ragaz, zwecks Ideenaustausch. Wir beide haben genug von all dem Gejammer, das landauf, landab zu hören ist. Geschäfte gehen ein, Restaurant müssen schliessen, Ladenlokale stehen leer. Also haben wir uns Gedanken gemacht. Ragaz ist ein schönes Dorf mit einem guten Mix von Gastronomie und Geschäften. Das Rad müssen wir nun auch nicht erfinden, es geht nur darum, das Dorf, als spannende Einkaufszone attraktiver zu machen. Da wir nur zu zweit sind und beide eher die Draufgänger als die Zögerer, sind wir in der Planung recht effizient. Und so kann ich euch heute unseren ersten, bevorstehenden Anlass präsentieren. Et voilà!



VINTAGE KLEIDER TAUSCH 

IN DER SACHENSUCHEREI



BUCH LADEN & SACHENSUCHEREI

Wann:            Samstag 15. Oktober / 10.00 - 16.00
Wo:                Sachensucherei, Bartholoméplatz 10, Bad Ragaz
Was:              Wir tauschen Kleider, Schuhe, Taschen, Sonnenbrillen
Wie:               Bring max. 10 Stück mit
                      Den Preis bestimmst du selber
                      Du bekommst zur Beschriftung Etiketten
                      Die Einnahmen gehören zu 100% dir
                      Prosecco & Kaffee steht bereit!


Bei Interesse kann man sich gerne bei uns anmelden unter
arlett@sachensucherei.ch


04.08.2016

MADE BY SACHENSUCHEREI...

Eigentlich seit den Anfängen, machen wir auch Postkarten. Unterdessen sind es zwanzig Stück. Zwölf davon sind selber gemachte Collagen, die ich teils durch Hand gemalte Elemente ergänze und acht sind Fotografien, die ich gemacht habe und weiter bearbeite. 
Und jetzt ist es an der Zeit, wieder einmal aufzustocken. 




































03.08.2016

MAN DARF GESPANNT SEIN...

Seit ungefähr einem halben Jahr, erzählt mir mein Mann von einem Ausstellungs-Wagen den er gerne machen möchte... für uns, für die Sachensucherei. Da wir im Sommer jeweils im Engadin an ein bis zwei Märkte gehen und vor Weihnachten an unseren eigenen, hatte ich ein grosses Fragezeichen, bezüglich Aufwand und Ertrag. Im Laufe der Jahre habe ich jedoch folgendes über Männer gelernt. Sind sie von einer Idee restlos begeistert, sollte man ihnen ganz einfach vertrauen. 
Die ersten Schritte des Wagens habe ich gar nicht mitbekommen. Immer abends, nach einem neuneinhalb Stunden Tag, hat Joos an diesem Wagen getüftelt, geplant, geschweisst und gebaut. Als ich dann letzte Woche im Engadin war, habe ich nicht schlecht gestaunt denn was aus der vielen Arbeit entstanden ist, passt perfekt zu unserem Design, ist hoch funktionell und trotz der Dimension total chic. Bravo Joos!






















Nun müssen die Wände und die Fronten noch eingepasst werden, das Holz vom Boden und dem unteren Teil der Wände gebürstet, die Decke und der obere Teil der Wände bemalt und beschriftet und dann...

... steht das nächste Projekt vor unserer Tür, oder anders gesagt, in unserem Haus. 
Wir haben uns schon länger mit der Idee befasst,  in Bad Ragaz die erste Etage zu einer Wohn-Ausstellung auszubauen, komplett mit Küche und Badezimmer. Somit haben wir auch die Möglichkeit, die gesamte Etage lieben Freunden oder Kunden als Ferienwohnung zur Verfügung zu stellen. Wie bei uns üblich, werden wir restlos alles selber machen... auch den Kochherd und die Dusche. Bis dahin werden wir noch etwas beschäftigt sein.







29.07.2016

LIEBE FRAU SCHWEIZER, LIEBER HERR SCHWEIZER...

Lasst uns reden! 

Was würden sie sagen, käme ihr Chef am Ende jedes Monats und würde ihren Lohn um 20% herunter feilschen? Aber ja gerne lieber Chef, machen sie sich ein schönes Wochenende zusammen mit ihrer Frau? Wohl kaum! Sie würden ihm ihren längsten Finger zeigen. Sie würden auf ihr Recht pochen. 
Auf eben dieses Recht würde ich auch gerne pochen, wann immer einer von ihnen vor mir steht und nach Prozenten fragt. Wann hat diese Praktik eigentlich ihren Anfang genommen? 
Seit Herr und Frau Schweizer via Billigflug in ferne Länder reist und bemerkt hat, dass vielerorts die Praktik des feilschens angewandt wird, übt er sich in der Heimat ebenfalls darin. Fragen sie in der Migros auch nach Prozenten? Oder bei IKEA? Nein fragen sie nicht, denn genau da lassen sie sich mit Cumulus-Punkten und Familienkarten verarschen und geben dabei das Geld aus, welches sie bei uns einsparen wollen. Ist das fair? Ist das gesund? Dieses Gefeilsche hat zur Folge, dass der Handel immer teurer wird. Und in unserem Fall, hat es zur Folge, dass ein Teil unseres Lohnes an die Feilscher geht. Wir rechnen sehr fair und möchten unsere Produkte nicht einfach teurer anschreiben, denn dann würde am Ende der anständige Kunde für die Frechheit des Feilschers bezahlen. Also liebe Schweizer, wenn ihr das nächste mal in einem Laden steht und den Preis drücken wollt, denkt daran, dass auch der Mensch der vor euch steht Rechnungen bezahlen muss, gerne ab und zu mal ein paar Tage in Urlaub fährt oder sich einfach mal wieder neue Schuhe kaufen müsste. Es ist eigentlich ganz einfach. Wenn ihr euch das Ding was ihr gerne kaufen möchtet nicht leisten könnt, kauft es nicht. Und wenn ihr es kauft, dann denkt ein kleines Stück über euer Portemonnaie heraus. Wir werden es euch danken.













28.07.2016

ÜN SPLER...

...  heisst im Oberengadiner-Romanisch Schmetterling und ün Splerin ist die Verkleinerungsform davon. Schmetterlinge haben mit der Garage von Joos gar nicht zu tun. Aber wie eine Raupe, die sich verpuppt zu einem Schmetterling, wandelt sich die Garage langsam, von einer ganz normalen Garage zu einer, in der immer mehr heisse, schnelle, alte und wunderschöne Auto`s fit gemacht werden. Sie werden gewartet, lackiert, restauriert, bekommen teils ein komplett neues Interieur. Ersatzteile werden aus aller Welt bestellt, neue Polsterungen und Überzüge werden in Auftrag gegeben. 

Ein neuer Name ist bereit, die neue Webseite ist bereit. An beidem habe ich lange gearbeitet und freue mich darauf, wenn wir endlich damit online gehen können. 





























20.07.2016

JEWELRY WORK...

Die Sachensucherei geht mit ihrem Sortiment wie jeden Sommer im Engadin an ein, zwei Märkte. Da das Platzangebot an unserem Marktstand jeweils begrenzt ist, obwohl wir mit unserem eigen dafür gebauten Stand vor Ort sind, will immer gut überlegt sein, was wir präsentieren wollen. Dieses Jahr könnte es sein, dass wir mit unserem, von Joos eigens dafür gebauten, Ausstellungs-Anhänger da sein werden. Noch ist nichts sicher, denn er ist noch immer in der Entstehungsphase und mit dem Innenausbau können wir erst nächste Woche beginnen. Mal gucken... vielleicht klappt es ja. Und obwohl der Anhänger gross ist und wir einiges mehr an Platz zur Verfügung haben werden, lohnt es sich Dinge dabei zu haben, die für Markt-Besucher auch wirklich spannend sind. Uns ist es immer sehr wichtig, möglichst viele Produkte made by Sachensucherei dabei zu haben. Und so ist in den letzten Tagen die erste kleine Schmuck-Kollektion entstanden. Et voilà!



















14.07.2016

HUI UI UI...

Gestern in Ragaz hat sich folgende Story zugetragen.

Kurz vor Mittag gab es einen Knall. Hat man einmal gehört wie zwei Autos aufeinander knallen, erkennt man dieses Geräusch sofort. Dann war ein unglaubliches Geschrei zu hören. Zu unserem Schaufenster heraus sah ich einen Mann der wild gestikulierend und schreiend vor dem anderen Auto stand. Seltsamer weise stand sein Auto auf der falschen Strassenseite und in die falsche Richtung, Nase an Nase, vor einem Audi der korrekt auf seiner Seite stand. Unterdessen stieg der Beifahrer des Audi`s ebenfalls aus dem Wagen und fing an zurück zu schreien. Wenn ich schreien sage, meine ich ein Geschrei, was man eigentlich allenfalls aus Filmen kennt. Da die Situation von Moment zu Moment mehr eskalierte, lief ich die Treppe hoch, in den oberen Stock, schnappte mir meine Kamera und machte von oben ein paar Bilder. Die Scene wurde immer wilder, die zwei Männer gingen unterdessen mit den Fäusten aufeinander los, aus dem Audi stieg eine Frau aus und bewarf den Fahrer des anderen Fahrzeuges mit einer Mineralwasserflasche und stieg wieder in das Auto ein. Der eine Mann lag unterdessen auf dem Boden, kam wieder hoch, um erneut auf den anderen los zu gehen. Die Frau aus dem Audi stieg wieder aus, lief hinter den Wagen, machte den Kofferraumdeckel auf, nahm eine Flasche Öl aus dem Kofferraum und bewarf damit wiederum den Fahrer des anderen Autos. Von allen Seiten kamen Frauen angerannt, die offensichtlich zu den beiden Wagen gehörten und irgendwann kamen zwei Bad Ragazer angerannt und griffen beherzt in das wilde Geschehen ein. 

Seltsamerweise benahm sich der Fahrer des Audi`s während der ganzen Zeit, als würde ihn diese Geschichte gar nichts angehen und der Beifahrer des anderen Fahrzeuges, stieg kaum war der Unfall passiert aus dem Wagen und machte sich, quer über den Platz, auf in Richtung eines unserer Nachbar-Geschäfte. 

Nach dem eingreifen der beiden Ragazer, fuhr der Audi langsam am anderen Auto vorbei, sammelte seinen Beifahrer ein und fuhr davon. 
Der Beifahrer des anderen Wagens kam, zusammen mit einer Frau aus dem Nachbar-Geschäft. Der Mann stieg in den Wagen und die Frau in ein anders Fahrzeug, dass unterdessen daneben stand und offensichtlich auch dazu gehörte. 

Ich hatte unterdessen noch weitere Aufnahmen gemacht und wartete nur noch darauf, dass der Fahrer sein Auto wendete, damit ich die zweite Nummer auch noch fotografieren konnte. Und genau während dieses Wendemanövers, entdeckte der Fahrer mich hinter dem Schaufenster. Sein Blick verhiss nichts Gutes und mir rutschte mein Herz buchstäblich eine Etage tiefer. Die Autonummer hatte ich fotografiert und als ich sah, dass er aus seinem Wagen ausstieg und in meine Richtung los lief, versteckte ich meine Kamera und sauste in Richtung Eingangstüre, wo ich mich mit einem quergestellten Blechtisch verbarrikadierte. Mein Schlüssel war in meiner Tasche und ich hatte keine Chance so schnell an ihn ran zu kommen und mein Handy war ausgeschaltet, da ich Akku sparen wollte, weil ich mein Ladekabel vergessen hatte. So... da stand ich nun, mit nur einer unverschlossenen Glastüre zwischen mir und einem wutschnaubendem Mann. Natürlich waren unterdessen viele Menschen auf der Strasse und alle schauten zu, nur näher kommen traute sich niemand. Ich wiederholte immer wieder wie ein Mantra, er solle weg gehen. Er ging nicht weg, sondern bedrohte mich. Er sagte, er wisse wie ich aussehe und wo ich arbeite. 

Kurz nachdem er dann endlich doch noch davon fuhr, war endlich die Polizei auf dem Platz. 
Der Fahrer des Audi`s hatte sich unterdessen, einen Ort weiter, auf dem Polizeirevier gemeldet. Als ich noch mit dem Polizisten im Gespräch war, kam die Nachbarin aus dem Laden schräg neben uns und erzählte ganz aufgeregt, dass sie eben Opfer eines Trickbetruges geworden war. Die Betrügerin gehörte zu dem Mann, welcher den Unfall verursacht hatte. Die Polizei hat meine Bilder und ich hoffe inständig, dass sie den Kerl erwischen. 

Die Frage ob es falsch war zu fotografieren, stellt sich für mich nicht. Zum einen, weil ich in Notsituationen sehr intuitiv handle, zum anderen, weil ich davon überzeugt bin, dass unsere Welt keine bessere wird, wenn alle weg schauen. Kaum einer, der die ganze Scene miterlebt hatte, konnte danach sagen, was für eine Sprache gesprochen wurde, welche Autos da standen, aus welchen Ländern die Autos kamen, geschweige denn, konnte sich jemand die Autonummern merken. Es ist Sommerzeit, die Zeit der Einbrüche, die Zeit des Trickbetruges. Vielleicht helfen meine Bilder, einer dieser Familien das Handwerk zu legen. Dann hat es sich gelohnt. 

Mein Puls hat sich normalisiert, aber ich bin nervös und wäre froh, von der Polizei zu hören, dass ihre Fahndung erfolgreich war. Neben mit liegt ein schwerer, grosser Gummihammer und wenn mir einer blöd kommt, habe ich keine Hemmungen, ihn auch zu gebrauchen.


30.06.2016

FAMILY DAYS...

Und schon liegen sie wieder hinter uns... unsere alljährlichen Familientage. Da meine Eltern 1200 Kilometer weit weg von uns leben, sehen wir uns einmal pro Jahr, jedoch sehr intensiv. Dann wird zusammen ausgiebig gefrühstückt und abends sitzen wir zusammen an einem, mit leckeren Salaten, französischem Käse und frisch gebackenem Vollkornbrot bestückten Tisch und geniessen uns. 
Mein jüngster Sohn (die älteren zwei mussten arbeiten) und mein Mann waren am Wochenende ebenfalls mit in Ragaz und so haben wir die Gegend erkundet, haben Eichhörnchen gesucht im Wald und sind zusammen da und dort eingekehrt. 
Es ist schön und tut gut die beiden hier zu haben.