28.07.2016

ÜN SPLER...

...  heisst im Oberengadiner-Romanisch Schmetterling und ün Splerin ist die Verkleinerungsform davon. Schmetterlinge haben mit der Garage von Joos gar nicht zu tun. Aber wie eine Raupe, die sich verpuppt zu einem Schmetterling, wandelt sich die Garage langsam, von einer ganz normalen Garage zu einer, in der immer mehr heisse, schnelle, alte und wunderschöne Auto`s fit gemacht werden. Sie werden gewartet, lackiert, restauriert, bekommen teils ein komplett neues Interieur. Ersatzteile werden aus aller Welt bestellt, neue Polsterungen und Überzüge werden in Auftrag gegeben. 

Ein neuer Name ist bereit, die neue Webseite ist bereit. An beidem habe ich lange gearbeitet und freue mich darauf, wenn wir endlich damit online gehen können. 





























20.07.2016

JEWELRY WORK...

Die Sachensucherei geht mit ihrem Sortiment wie jeden Sommer im Engadin an ein, zwei Märkte. Da das Platzangebot an unserem Marktstand jeweils begrenzt ist, obwohl wir mit unserem eigen dafür gebauten Stand vor Ort sind, will immer gut überlegt sein, was wir präsentieren wollen. Dieses Jahr könnte es sein, dass wir mit unserem, von Joos eigens dafür gebauten, Ausstellungs-Anhänger da sein werden. Noch ist nichts sicher, denn er ist noch immer in der Entstehungsphase und mit dem Innenausbau können wir erst nächste Woche beginnen. Mal gucken... vielleicht klappt es ja. Und obwohl der Anhänger gross ist und wir einiges mehr an Platz zur Verfügung haben werden, lohnt es sich Dinge dabei zu haben, die für Markt-Besucher auch wirklich spannend sind. Uns ist es immer sehr wichtig, möglichst viele Produkte made by Sachensucherei dabei zu haben. Und so ist in den letzten Tagen die erste kleine Schmuck-Kollektion entstanden. Et voilà!



















14.07.2016

HUI UI UI...

Gestern in Ragaz hat sich folgende Story zugetragen.

Kurz vor Mittag gab es einen Knall. Hat man einmal gehört wie zwei Autos aufeinander knallen, erkennt man dieses Geräusch sofort. Dann war ein unglaubliches Geschrei zu hören. Zu unserem Schaufenster heraus sah ich einen Mann der wild gestikulierend und schreiend vor dem anderen Auto stand. Seltsamer weise stand sein Auto auf der falschen Strassenseite und in die falsche Richtung, Nase an Nase, vor einem Audi der korrekt auf seiner Seite stand. Unterdessen stieg der Beifahrer des Audi`s ebenfalls aus dem Wagen und fing an zurück zu schreien. Wenn ich schreien sage, meine ich ein Geschrei, was man eigentlich allenfalls aus Filmen kennt. Da die Situation von Moment zu Moment mehr eskalierte, lief ich die Treppe hoch, in den oberen Stock, schnappte mir meine Kamera und machte von oben ein paar Bilder. Die Scene wurde immer wilder, die zwei Männer gingen unterdessen mit den Fäusten aufeinander los, aus dem Audi stieg eine Frau aus und bewarf den Fahrer des anderen Fahrzeuges mit einer Mineralwasserflasche und stieg wieder in das Auto ein. Der eine Mann lag unterdessen auf dem Boden, kam wieder hoch, um erneut auf den anderen los zu gehen. Die Frau aus dem Audi stieg wieder aus, lief hinter den Wagen, machte den Kofferraumdeckel auf, nahm eine Flasche Öl aus dem Kofferraum und bewarf damit wiederum den Fahrer des anderen Autos. Von allen Seiten kamen Frauen angerannt, die offensichtlich zu den beiden Wagen gehörten und irgendwann kamen zwei Bad Ragazer angerannt und griffen beherzt in das wilde Geschehen ein. 

Seltsamerweise benahm sich der Fahrer des Audi`s während der ganzen Zeit, als würde ihn diese Geschichte gar nichts angehen und der Beifahrer des anderen Fahrzeuges, stieg kaum war der Unfall passiert aus dem Wagen und machte sich, quer über den Platz, auf in Richtung eines unserer Nachbar-Geschäfte. 

Nach dem eingreifen der beiden Ragazer, fuhr der Audi langsam am anderen Auto vorbei, sammelte seinen Beifahrer ein und fuhr davon. 
Der Beifahrer des anderen Wagens kam, zusammen mit einer Frau aus dem Nachbar-Geschäft. Der Mann stieg in den Wagen und die Frau in ein anders Fahrzeug, dass unterdessen daneben stand und offensichtlich auch dazu gehörte. 

Ich hatte unterdessen noch weitere Aufnahmen gemacht und wartete nur noch darauf, dass der Fahrer sein Auto wendete, damit ich die zweite Nummer auch noch fotografieren konnte. Und genau während dieses Wendemanövers, entdeckte der Fahrer mich hinter dem Schaufenster. Sein Blick verhiss nichts Gutes und mir rutschte mein Herz buchstäblich eine Etage tiefer. Die Autonummer hatte ich fotografiert und als ich sah, dass er aus seinem Wagen ausstieg und in meine Richtung los lief, versteckte ich meine Kamera und sauste in Richtung Eingangstüre, wo ich mich mit einem quergestellten Blechtisch verbarrikadierte. Mein Schlüssel war in meiner Tasche und ich hatte keine Chance so schnell an ihn ran zu kommen und mein Handy war ausgeschaltet, da ich Akku sparen wollte, weil ich mein Ladekabel vergessen hatte. So... da stand ich nun, mit nur einer unverschlossenen Glastüre zwischen mir und einem wutschnaubendem Mann. Natürlich waren unterdessen viele Menschen auf der Strasse und alle schauten zu, nur näher kommen traute sich niemand. Ich wiederholte immer wieder wie ein Mantra, er solle weg gehen. Er ging nicht weg, sondern bedrohte mich. Er sagte, er wisse wie ich aussehe und wo ich arbeite. 

Kurz nachdem er dann endlich doch noch davon fuhr, war endlich die Polizei auf dem Platz. 
Der Fahrer des Audi`s hatte sich unterdessen, einen Ort weiter, auf dem Polizeirevier gemeldet. Als ich noch mit dem Polizisten im Gespräch war, kam die Nachbarin aus dem Laden schräg neben uns und erzählte ganz aufgeregt, dass sie eben Opfer eines Trickbetruges geworden war. Die Betrügerin gehörte zu dem Mann, welcher den Unfall verursacht hatte. Die Polizei hat meine Bilder und ich hoffe inständig, dass sie den Kerl erwischen. 

Die Frage ob es falsch war zu fotografieren, stellt sich für mich nicht. Zum einen, weil ich in Notsituationen sehr intuitiv handle, zum anderen, weil ich davon überzeugt bin, dass unsere Welt keine bessere wird, wenn alle weg schauen. Kaum einer, der die ganze Scene miterlebt hatte, konnte danach sagen, was für eine Sprache gesprochen wurde, welche Autos da standen, aus welchen Ländern die Autos kamen, geschweige denn, konnte sich jemand die Autonummern merken. Es ist Sommerzeit, die Zeit der Einbrüche, die Zeit des Trickbetruges. Vielleicht helfen meine Bilder, einer dieser Familien das Handwerk zu legen. Dann hat es sich gelohnt. 

Mein Puls hat sich normalisiert, aber ich bin nervös und wäre froh, von der Polizei zu hören, dass ihre Fahndung erfolgreich war. Neben mit liegt ein schwerer, grosser Gummihammer und wenn mir einer blöd kommt, habe ich keine Hemmungen, ihn auch zu gebrauchen.


30.06.2016

FAMILY DAYS...

Und schon liegen sie wieder hinter uns... unsere alljährlichen Familientage. Da meine Eltern 1200 Kilometer weit weg von uns leben, sehen wir uns einmal pro Jahr, jedoch sehr intensiv. Dann wird zusammen ausgiebig gefrühstückt und abends sitzen wir zusammen an einem, mit leckeren Salaten, französischem Käse und frisch gebackenem Vollkornbrot bestückten Tisch und geniessen uns. 
Mein jüngster Sohn (die älteren zwei mussten arbeiten) und mein Mann waren am Wochenende ebenfalls mit in Ragaz und so haben wir die Gegend erkundet, haben Eichhörnchen gesucht im Wald und sind zusammen da und dort eingekehrt. 
Es ist schön und tut gut die beiden hier zu haben. 



































16.06.2016

LESESTOFF...

Also meine Lieben, nächsten Donnerstag kommt der Sommer, wenigstens für einen Tag... da kann man sich doch freuen. Und bis dahin empfehle ich euch die neue Post zu lesen. 


Vorwort der Ausgabe No 9

Seit der ersten Ausgabe der The Heritage Post für die Frau vor zwei Jahren haben wir zahlreiche Leserbriefe von Ihnen erhalten. Forensisch wurde jedes noch so kleine Detail analysiert, jedes Wort auf die Goldwaage gelegt. Es gab jede Menge Lob und es hagelte Kritik. Doch ein ausschlaggebendes Detail wurde vergessen, nahezu unvorstellbar, aber keiner hat bisher danach gefragt.
Vorne auf unserem Heft steht eben seit genau dieser ersten Ausgabe etwas, das bisher niemandem aufgefallen zu sein scheint: "Kategorie 3".  Es steht im linken oberen Quadranten des Covers, also genau dort, wo der durchschnittliche Mensch mit seinem Blick zu scannen anfängt, wenn er ein Rechteck vor sich sieht, und bevor sein Blick Z-förmig nach rechts, links unten und rechts unten schweift. Eigentlich grenzt es an Ignoranz, dass niemand es bemerkt hat. Selbst unsere männlichen Leser nicht. 
Was ist die "Kategorie 3"? Um es kurz zu machen: Es ist die Frau zum Heiraten. Ja, Männer kategorisieren, das ist für sie ganz natürlich. Frauen tun es auch. Doch lassen Sie mich etwas weiter ausholen. Dieses Heft entstand aus der Verzweiflung heraus. Es ist ein Magazin aus der Sicht eines heterosexuellen Mannes, der nicht glaubt, dass alle Frauen so sind, wie sie in Frauenmagazinen dargestellt werden. Interessiert es Sie wirklich, ob der Fitness-Trainer die schwedische Prinzessin erneut geschwängert hat? Ist es tatsächlich ratsam, sich Kunststoff in alle erdenklichen Körperteile implantieren zu lassen oder auf falsche Haare, falsche Wimpern und viereckige Fingernägel zu setzen? Männer mögen das nicht, zumindest nicht die Männer, die eine richtige Frau suchen. Eine, mit der man alt werden will, weil man gerne Zeit mit ihr verbringt. Diese Männer wollen keine Frau, die mit glühender Kreditkarte durch die Stadt rennt, It-Bags und Louboutins kauft und am Sonntag mit dem Cayenne zur Frittenbude fährt und die Kinder mit Antibiotika-Hähnchen und Pommes abspeist, weil sie keine Lust hat, zu kochen. Die meisten Männer wollen einfach nur eine Frau, die sich warm und weich anfühlt, etwas Leckeres zu Essen auf den Tisch stellt (das kann man auch zusammen kochen),  ein gemütliches Zuhause schafft (dito) und ein Partner ist, in guten wie in schlechten Zeiten. Das sollte man wörtlich nehmen. Langsam, nicht gleich wieder auf die Barrikaden gehen. Ich spreche nicht von einem Rückschritt in die Steinzeit, Emanzipation rückgängig machen etc. Aber überlegen Sie doch mal, zu was Sie sich degradieren lassen, wenn Sie diese sinnentleerten Frauenblättchen lesen.
Die "Kategorie 3" ist für uns ein kleiner Kreis von ausgewählten Frauen. Eigentlich sollte es der grösste sein. Man muss fast von einer aussterbenden Art reden. Es sind Frauen, die noch Spass am Leben in jeder Form haben, sei es Familie, Essen, Kleidung, Wohnen, Architektur, Literatur, Musik, Kunst, Natur - was auch immer. Aber bitte nicht dieser ganze Schein, den die bunten Hochglanzheftchen ins Gehirn spucken. Konzentrieren wir uns auf das Sein. 

PS: Die anderen Kategorien möchten Sie gar nicht wissen, aber auf Ihre Vorschläge sind wir sehr gespannt.

Text: Uwe van Afferden, Herausgeber


Ja Mädels, dann legt mal los ;-)






In der neuen Herren-Ausgabe geht es um Steampunk, Gangsterlimousinen, Gamaschen, Messer und das Bonanza-Rad... unter anderem ;-)






So solltet ihr doch gerüstet sein, für ein weiteres verregnetes Weekend!

15.06.2016

HOLEN WIR UNS DEN SOMMER INS HAUS...

Es regnet und regnet und ich fange langsam an Vergleiche zu ziehen, mit dem Sommer vor zwei Jahren. Erinnert ihr euch? Ich kam im darauf folgenden Winter in ganz arge Nöte, weil ich schlicht zu wenig Sonnenlicht getankt hatte. Wer tagsüber arbeitet und wenig Ferien macht, der hat es schwer in Regenzeiten sein Depot zu füllen. Gut - ich bin ja auch nicht die, welche jedem Sonnenstrahl hinterher hüpft. Zur Zeit hole ich mir aber den Sommer in Form von Blumen und Licht ins Haus. Kombiniert schaut es dann in etwa so aus.


















09.06.2016

SAMSTAG OFFEN...

In letzter Zeit war diese Nachricht eher selten. Aber dieses Wochenende sind wir wieder einmal in Bad Ragaz und hoffen auf schöneres Wetter und viele gwundrige Menschen.




Freitag 10.06.2016 14 - 19

 Samstag 11.06.2016 10 - 16   










07.06.2016

TOMORROW...

Die Welt ist voller Lösungen! Ein Film von Cyril Dion und Mélanie Laurent über die Lösungen die wir brauchen, um den globalen ökologischen Kollaps aufzuhalten. 
Was, wenn es die Formel gäbe, die Welt zu retten? Was, wenn jeder von uns dazu beitragen könnte? Als die Schauspielerin Mélanie Laurent und der französische Aktivist Cyril Dion in der Zeitschrift "Nature" eine Studie lesen, 2012 von 15 Wissenschaftlern veröffentlicht, die den wahrscheinlichen Zusammenbruch unserer Zivilisation in den nächsten 40 Jahren voraussagen, wollen sie sich mit diesem Horror-Scenario nicht abfinden. Ihnen ist jedoch klar, dass die bestehenden Ansätze nicht ausreichen, um einen breiten Teil der Bevölkerung zu inspirieren und zum Handeln zu bewegen. Also machen sich die beiden auf den Weg. Sie sprechen mit Experten und besuchen weltweit Projekte und Initiativen, die alternative, ökologische, wirtschaftliche und demokratische Ideen verfolgen. Was sie finden, sind Antworten auf die dringensten Fragen unserer Zeit. Und die Gewissheit, dass es eine andere Geschichte für unsere Zukunft geben kann. 


Für die zauberhafte Musik in Tomorrow ist die in Schweden geborene Fredrika Stahl verantwortlich.






David Nabarro - UN Beauftragter für Klimapolitik und nachhaltige Entwicklung sagt:
"Dieser Film sollte Teil der Ausbildung aller politischen Verantwortlichen weltweit sein!"

Mit dem César als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet, avancierte der Film in den vergangenen Monaten in Frankreich zum Publikumsliebling und inspirierte bisher mehr als 1`000`000 Zuschauer. Für ihren mitreissenden Dokumentarfilm reisten Mélanie Laurent und Cyril Dion in zehn Länder. Wie bei einem Puzzle wurde bald klar, dass erst die Summe der Lösungsansätze das Bild einer anderen Zukunft zeichnet. Tomorrow beweist, dass aus einem Traum die Realität von morgen werden kann, sobald Menschen aktiv werden.


Lasst es uns tun!

04.06.2016

GRÜN - UND KNABBERZEUG...

Und wieder mal ist ein Gästetisch Geschichte. Schon bald fünf Jahre machen wir das Ding jetzt und seit unserem kleinen Face-Lifting ist der Elan zurück. Es ist ja nicht so, dass wir die Freude daran verloren hätten, ganz im Gegenteil. Uns war eher der Fokus etwas verrutscht. Nun ist er wieder da wo er hingehört, nämlich bei all diesen wunderbaren Projekten und Zielen, welche unser Leben spannend, vielfältig und besonders machen. 












Ein herzliches Dankeschön an unsere schöne Gästeschar.

30.05.2016

GÄSTETISCH IM MAI...

Der letzte Gästetisch klingt noch nach, in guter Erinnerung, und bereits steht der nächste vor unserer Tür. Am Freitag 3. Juni kochen wir für euch folgendes Menü...


Linsensalat mit Spargel und Erdbeeren

Erbsen-Minze-Suppe

Rüebliterrine mit kleinem Gemüsetatar

Tarte mit Frühlingszwiebel und Morchel

Mohn-Zitronencake mit Mangogranita





Es hat noch wenige Plätze frei. Reservationen nehmen wir gerne unter den Nummern 
Andrea 079 334 72 24
Arlett    079 743 19 07
oder via Mail entgegen.
Der Preis für unser fünf Gänge-Menü ist Fr. 65.- pro Person, exkl. Getränke.
Bei uns ist nur Barzahlung möglich. 




25.05.2016

MR. COPPER AND MRS. ROSE...

Kennt ihr es schon, das schönste Paar ever?
Kombiniert man Kupfer mit Rosé bekommt man etwas ganz zauberhaftes wie ich finde. Es wirkt edel und warm, spannend und doch zurückhaltend. Ich stehe so überhaupt nicht auf Rosa, aber diese wunderbaren Pudertöne in Ergänzung mit diesem warm tonigen Metall haben es mir angetan.










Und so freue ich mich besonders über die frisch eingetroffenen Laternen und Windlichter.



















Für viele Männer wird dieses Duo zu süss sein... ich bin da ganz bei ihnen. Dies ist jedoch kein Hinderungsgrund, denn zusammen mit Grau wird etwas genau so edles und sehr männliches daraus. 





















18.05.2016

PAOLO CONTE...

Im Kongresshaus in Zürich findet heute Abend ein Konzert statt und wir freuen uns schon sehr lange darauf. Ich habe Paolo Conte zum ersten mal vor fast zwanzig Jahren gehört...nicht live, sondern im Kino. Sein Song "Via con me" wurde beim Film "French Kiss" gespielt und ich kaufte mir sofort eine CD von ihm. Im nächsten Jahr wird Paolo Conte 80 Jahre alt und wer weiss schon, ob und wann wir noch einmal die Gelegenheit bekommen, diesen grossartigen Musiker Live zu hören. Also auf nach Zürich ;-)






13.05.2016

HEFE SEI DANK...

Ein für uns sehr spezieller Gästetisch ging gestern über die Sachensucherei Bühne. Müsste ich den typischen Gästetisch Stans Gast beschreiben, wäre das nicht so einfach. Wir haben aber ganz bestimmt etwas mehr Frauen als Männer zu Gast. Um so schöner war es, gestern eine reine Herren-Runde zu verwöhnen. So weit wir es beurteilen konnten hatten sie es gemütlich und entspannt bei uns und das freut uns sehr. 

Wie ich bereits berichtet hatte, bekam die Sachensucherei am letzten Wochenende von uns ein kleine Facelifting verpasst. Am Mittwoch Abend haben Andrea und ich alles fertig eingerichtet, den Tisch eingedeckt und alles eingekauft, so dass wir am morgen früh in der Küche starten konnten. Salate wurden gewaschen, Gemüse geputzt und klein geschnitten, Panna Cotta in zweierlei Ausführung gekocht, der Ravioliteig und die Füllung gemacht. Um ca. 9.00 haben wir bemerkt, dass wir die Oliven und den Thymian zu kaufen vergessen hatten. Also wurde mein Sohn This, an seinem freien Tag, zum Schlaf heraus geklingelt, um für uns die vergessenen Dinge einzukaufen und in die Tottikonstrasse zu bringen... etwas pronto bitte!!! Der Gute blieb dann gleich da, hat da und dort etwas Hand angelegt und uns wunderbar unterstützt. Und es ging weiter mit Oliven marinieren, Salatsauce und Kräuterbutter vorbereiten, Spargel putzen und schneiden, ein kleines Tomaten-Hummus (spricht man übrigens da wo es her kommt nicht Hummus sondern Chummus aus haben wir gestern gelernt) für unser Amuse Buche machen und die Suppe kochen. Unser Brot backen wir immer aus frisch gemahlenem Dinkel und Hefe sei Dank, geht es auch wunderbar auf. 
Apropos Hefe sei Dank... da der Gästetisch ausnahmsweise an einem Donnerstag statt gefunden hat, musste eine gute Stellvertretung für Joos her. Unser lieber Freund Hefe sagte ja und machte seinen Job so gut, dass wir die Gäste getrost seiner Obhut überlassen konnten. 

Auf jeden Fall wird uns dieser spezielle Gästetisch noch lange in guter Erinnerung bleiben und wir bedanken uns von Herzen bei Andreas für seinen Vertrauensvorschuss und seine schöne Idee, seine Herrenrunde zu uns zu führen und bei Hefe und This für Ihre grosse Hilfe. Dankä tuisig!